top of page

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Diese von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen Kursstudio Sohana by Kathrin Damde, Am Kenner Haus 4-8, 54344 Kenn, E-Mail: info@kursstudio-sohana.de, Telefon: +49 175 5521911 (nachfolgend „Anbieter“) und den Kunden (nachfolgend „Kunde“), soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.

Der Anbieter bietet verschiedene Dienstleistungen in Form von Fitnesskursen, Rückbildungskursen, prä- und postpartalen Trainings, Präventionsmaßnahmen nach § 20 SGB V, Personal Training und Firmenfitness an.

Gegenstand der Dienstleistungen ist das Erbringen einer vereinbarten Leistung, die Dienstleistung (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolges (kein Werkvertrag). Die beauftragten Leistungen gelten als erbracht, wenn die erforderlichen Leistungen erfolgt sind und eventuell auftretende Fragen bearbeitet wurden. Der Kunde verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu erbringen.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Unternehmen gem. § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern gem. § 13 BGB.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB der Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

 

§ 2 Leistungsbeschreibung

Der Anbieter bietet verschiedene Dienstleistungen im Bereich Fitness und Gesundheit an. Dazu gehören insbesondere Fitnesskurse, Rückbildungskurse, prä- und postpartales Training, Präventionsmaßnahmen nach § 20 SGB V, Personal Training, Firmenfitness und Coaching. Die genaue Beschreibung der einzelnen Dienstleistungen ergibt sich aus den jeweiligen Leistungsbeschreibungen auf der Webseite des Anbieters oder in anderen Werbematerialien. Die angebotenen Leistungen werden, insofern keine Spezifizierung erfolgt, im Rahmen der AGB auch zusammen als „Kurse“ bezeichnet.

Die Fitnesskurse umfassen eine Vielzahl von Trainingsprogrammen, die auf die Verbesserung der allgemeinen Fitness, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit abzielen. Die Rückbildungskurse sind speziell für Frauen nach der Geburt konzipiert, um die Rückbildung der Gebärmutter und die Stärkung der Beckenbodenmuskulatur zu unterstützen.

Prä- und postpartales Training richtet sich an Frauen während und nach der Schwangerschaft. Diese Trainingsprogramme berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse und körperlichen Veränderungen während der Schwangerschaft und nach der Geburt und zielen darauf ab, die körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden der Mütter zu fördern.

Die Präventionsmaßnahmen nach § 20 SGB V sind zertifizierte Gesundheitskurse, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden können. Diese Maßnahmen dienen der Vorbeugung von Krankheiten und der Förderung der Gesundheit durch gezielte Bewegungs-, Ernährungs- und Entspannungsprogramme.

Personal Training bietet eine individuelle Betreuung durch einen qualifizierten Trainer, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele des Kunden eingeht. Dies umfasst die Erstellung eines maßgeschneiderten Trainingsplans sowie die persönliche Betreuung und Motivation während der Trainingseinheiten.

Firmenfitness umfasst spezielle Programme für Unternehmen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter fördern möchten. Diese Programme können sowohl in den Räumlichkeiten des Unternehmens als auch in den Räumlichkeiten des Anbieters oder online durchgeführt werden und umfassen Gruppenfitnesskurse, Workshops und Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

Coaching umfasst Beratungs- und Betreuungsdienste im Bereich Fitness, prä- und postpartales Training, Hormon- und Zykluscoaching sowie Coaching im Bereich mentaler Gesundheit (nicht therapeutisch). Das Coaching kann sowohl in Präsenz als auch online erfolgen. Es stellt keine medizinische, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung dar und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Beratung oder Behandlung. Die Teilnahme am Coaching erfolgt auf eigene Verantwortung. Der Kunde versichert, gesundheitlich zur Teilnahme in der Lage zu sein.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, Änderungen an den angebotenen Dienstleistungen vorzunehmen, sofern diese Änderungen nicht wesentlich sind und die vertraglich vereinbarte Leistung nicht erheblich beeinträchtigen. Der Anbieter wird den Kunden über solche Änderungen rechtzeitig informieren.

Die Kurse finden als Gruppenkurse entweder in Präsenz oder online über die vorab bekanntgegebenen Plattformen statt.  

Der Anbieter behält sich das Recht vor, Änderungen an den angebotenen Kursen vorzunehmen, sofern diese notwendig sind und die Qualität der Leistungen nicht wesentlich beeinträchtigen. Kunden werden über solche Änderungen rechtzeitig informiert.

 

§ 3 Angebote und Vertragsschluss

Die Darstellung der Kurse auf der Webseite des Anbieters stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Buchung durch den Kunden.

Der Kunde kann einen Kurs beim Anbieter per E-Mail, per Telefon, über die Webseite des Anbieters, über die Studio-App oder persönlich vor Ort buchen. Diese Buchung nimmt der Anbieter durch eine Buchungsbestätigung an. Die Preise der Kurse kann der Kunde der Website des Anbieters bzw. dem jeweiligen Angebot entnehmen.

Der Vertrag kommt in jedem Fall erst zustande, wenn der Anbieter die Buchung des Kunden bestätigt. Die Buchung des Kunden ist bindend. Der Kunde erhält mit der Buchungsbestätigung per E-Mail eine Rechnung.

Der Anbieter ist berechtigt, einen Vertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, wenn der Anbieter aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht leisten kann oder darf, oder wenn es Gründe gibt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen könnten. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Anbieters für die bis zur Ablehnung der Beratung entstandenen Leistungen erhalten.

Bevor der Kunde an einem Kurs teilnehmen kann, muss er sich über die Studio-App zu den Kursen anmelden.

 

§ 4 Inhalt und Durchführung der Kurse

Der Anbieter erbringt seine Dienste gegenüber dem Kunden in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten in den oben genannten Bereichen anwendet.

Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Kunden kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden. Die erfolgreiche Umsetzung der Prozesse und die Erzielung bestimmter Ergebnisse obliegt allein dem Kunden. Der Anbieter begleitet den Kunden lediglich bei der Implementierung.

Die Durchführung einzelner Bereiche kann durch Dritte Dienstleister durchgeführt werden.

Der Kunde verpflichtet sich, die im Rahmen der Kurse vom Anbieter erstellten Informationsmaterialien, Berichte und Analysen nur für eigene Zwecke zu verwenden. Der Kunde erhält das ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht daran. Sämtliche Dokumente sind entweder personenbezogen und nicht von Dritten nutzbar oder vom Anbieter individuell für den Kunden erstellt.

Sämtliche Unterlagen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Dies betrifft sowohl Inhalte auf der Webseite des Anbieters als auch sonstige Unterlagen. Der Kunde ist nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben. Der Kunde ist auch nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von den Kursen zu machen. Der Kunde erhält ein nicht übertragbares, nicht exklusives Nutzungsrecht an den im Rahmen der Kurse zur Verfügung gestellten Materialien.

Die Kurse beruhen auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Kunde ist zur Abnahme der Beratung oder Umsetzung der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet. Der Kunde erkennt an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Kurse von ihm unternommen werden, in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegen.

Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung der Kurse abzusagen, sofern bei ihm oder einem Dritten, von ihm eingeschalteten Leistungserbringer, eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit eintritt, die den Anbieter ohne eigenes Verschulden daran hindern, die Kurse zum vereinbarten Termin abzuhalten. Ein Schadensersatzanspruch für den Kunden besteht in diesem Fall nicht.

Im Fall einer Absage durch den Anbieter bietet dieser dem Kunden einen Ersatztermin an. Sollte ein Ersatztermin nicht zustande kommen, wird der Anbieter eine angemessene Lösung im Sinne des Kunden suchen. Kunden mit einer Mitgliedschaft haben keinen Anspruch auf Rückerstattung. Einheiten einer 10er Karte werden entsprechend der nicht erbrachten Leistung berücksichtigt.

Die Abbildung und Beschreibung der Kurse und eines eventuellen Kursortes auf der Website des Anbieters dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.

Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf der Kurse aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Kursinhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Kursinhaltes eintritt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.

Der Anbieter ist berechtigt, Ort und Zeit der angekündigten Kurse zu ändern, sofern die Änderung dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt und für diesen zumutbar ist.

Der Kunde ist für eine korrekt angegebene E-Mailadresse und den regelmäßigen Abruf seiner E-Mails selbst verantwortlich.

Der Anbieter ist berechtigt, seine Leistungen jederzeit durch Subunternehmer und Dritte erbringen zu lassen. Hierfür benötigt er keine Zustimmung des Kunden.

 

§ 5 Firmenfitness

Für Firmenfitness-Mitgliedschaften gilt der Vertrag, der zwischen dem Anbieter und der jeweiligen Firma als Kunde abgeschlossen wurde. Die spezifischen Bedingungen und Leistungen der Firmenfitness-Mitgliedschaft richten sich nach diesem Vertrag.

In einer Firmenfitness-Mitgliedschaft sind regulär keine Reformer-Kurse enthalten. Diese können entweder durch einen Aufpreis dazugebucht werden oder der Vertrag muss entsprechend mit der Firma angepasst werden, um Reformer-Kurse zu inkludieren.

Der Kunde ist verpflichtet, einen Nachweis zu erbringen, dass der Mitarbeitende bei der betreffenden Firma angestellt ist. Dieser Nachweis wird vom Anbieter halbjährlich geprüft. Der Nachweis kann in Form eines aktuellen Gehaltsnachweises, einer Bescheinigung des Arbeitgebers oder eines ähnlichen Dokuments erfolgen.

Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter umgehend eine Nachricht zu senden, wenn ein Mitarbeiter nicht mehr dem Unternehmen zugehörig ist. Dies gilt insbesondere bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Die Mitgliedschaft des Mitarbeiters gilt umgehend als beendet, sobald der Anbieter darüber informiert wurde, dass der Mitarbeiter nicht mehr dem Unternehmen angehört. Eine Rückerstattung bereits gezahlter Mitgliedsbeiträge erfolgt nicht, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben oder wurde im Vertrag anders vereinbart.

 

§ 6 Voraussetzungen für die Teilnahme an den Kursen

Die Teilnahme an den Kursen setzt voraus, dass die Kunden körperlich, geistig und gesundheitlich in der Lage sind, den Kurs sicher und ohne Risiken durchzuführen. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, diese Einschätzung selbst vorzunehmen und gegebenenfalls ärztlichen Rat einzuholen.

Die Kunden sind verpflichtet, den Anbieter über mögliche Einschränkungen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit, wie Verletzungen, (chronische) Erkrankungen oder andere gesundheitliche Beeinträchtigungen, zu informieren. Dies gilt sowohl vor Beginn des Kurses als auch während des Kurses, sobald entsprechende Anhaltspunkte auftreten.

Bei Unsicherheit bezüglich der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Eignung für den Kurs müssen die Kunden eine ärztliche Sportfreigabe einholen und dem Anbieter vorlegen. Der Anbieter ist berechtigt, diese Sportfreigabe zu verlangen, insbesondere wenn im Anamnesegespräch, vor oder während des Kurses Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, ein erhöhtes Verletzungsrisiko oder Einschränkungen in der sicheren Durchführung des Trainings vorliegen.

Die Teilnahme am Kurs ohne vorherige Information über gesundheitliche Einschränkungen und ohne gegebenenfalls erforderliche ärztliche Sportfreigabe erfolgt auf eigenes Risiko der Kunden. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für gesundheitliche Schäden, die aus der Missachtung dieser Verpflichtung resultieren.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Teilnahme am Kurs zu verweigern oder abzubrechen, wenn gesundheitliche Risiken für die Kunden bestehen oder wenn die erforderliche ärztliche Sportfreigabe nicht vorgelegt wird. In solchen Fällen erfolgt keine Abrechnung des Termins.

§ 7 Zahlung

Die Gebühr für die Mitgliedschaft ist zum 1. jedes Monats fällig. Bei Einmalkäufen ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig.

Die Zahlung kann per SEPA-Lastschriftmandat, Kreditkarte, PayPal oder in bar erfolgen. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die angegebenen Zahlungsmittel ausreichend gedeckt sind.

Bei Mitgliedschaften erfolgt die Abbuchung zum 01. des Monats durch das SEPA-Lastschriftmandat. Der Kunde erteilt dem Anbieter hierzu ein SEPA-Lastschriftmandat zur Einziehung der fälligen Beträge. Sollte das SEPA-Lastschriftmandat aufgrund unzureichender Kontodeckung oder aus anderen vom Kunden zu vertretenden Gründen nicht eingelöst werden, ist der Kunde verpflichtet, die dadurch entstandenen Fremdkosten der Bank zu erstatten.

Der Anbieter behält sich vor, bei Nichtzahlung einen Leistungsstopp oder eine Sperre einzuführen. Dies stellt keine Kündigung des Vertrags dar.

Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Anbieter berechtigt, Mahngebühren und Verzugszinsen in gesetzlich zulässiger Höhe zu erheben. Der Kunde wird rechtzeitig über den Zahlungsverzug und die anfallenden Gebühren informiert.

Alle Preise im Angebot des Anbieters sind als Bruttopreise aufgeführt, sofern nicht anders angegeben. Die Bruttopreise beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer und sonstige Preisbestandteile.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Zahlungsbedingungen für zukünftige Buchungen anzupassen und den Kunden rechtzeitig über solche Änderungen zu informieren. Änderungen der Zahlungsbedingungen gelten jedoch nicht rückwirkend für bereits abgeschlossene Buchungen.

 

§ 8 Stornierung

Die Kurse können innerhalb von 24 Stunden vor Kursbeginn ohne Angabe von Gründen kostenlos storniert werden.

Bei kurzfristiger Absage unter 24 Stunden vor Kursbeginn wird der Termin voll berechnet. Im Falle von Krankheit kann der Termin kostenlos storniert werden. Sollte dies jedoch mehrfach vorkommen, behält sich der Anbieter vor, Kosten zu erheben.

Bei nicht-Erscheinen wird der Termin ebenfalls voll berechnet.

Die Stornierung muss rechtzeitig und schriftlich oder per E-Mail an den Anbieter erfolgen, um wirksam zu sein. Der Eingang der Stornierung beim Anbieter ist maßgeblich für die Einhaltung der Stornierungsfristen.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Stornierungsbedingungen für zukünftige Buchungen anzupassen und den Kunden rechtzeitig über solche Änderungen zu informieren. Änderungen der Stornierungsbedingungen gelten jedoch nicht rückwirkend für bereits abgeschlossene Buchungen.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, in besonderen Fällen, nach eigenem Ermessen, von der oben genannten Stornierungsregelung abzuweichen.

Im Falle einer rechtzeitigen und ordnungsgemäßen Stornierung wird der Kunde nicht zur Zahlung des Kurses verpflichtet.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, Gruppentrainings bei zu geringer Teilnehmerzahl abzusagen. In diesem Fall werden bereits gezahlte Gebühren vollständig erstattet. Der Kunde wird rechtzeitig über die Absage informiert.

Bei Krankheit oder Urlaub des Trainers werden ausgefallene Termine nachgeholt oder erstattet. Der Kunde wird rechtzeitig über die Nachholungstermine oder die Erstattung informiert.

 

§ 9 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag umfasst verschiedene Modelle zur Nutzung der Kurse: Entweder durch eine Mitgliedschaft, die eine unbegrenzte Nutzung der Kurse ermöglicht, oder durch den Erwerb einer 10er Karte.

Die Mitgliedschaften haben eine Laufzeit von entweder 6 oder 12 Monaten und verlängern sich nach Ablauf der festen Laufzeit automatisch in einen monatlich kündbaren Zeitraum, sofern sie nicht rechtzeitig gekündigt werden.

10er Karten sind nur befristet gültig, wobei die Gültigkeitsdauer von der Art der 10er Karte abhängt. Mit der 10er Karte kann der Kunde 10 Kurse besuchen. Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer oder nach Erbringung der vereinbarten Anzahl von 10 Kursen endet die Gültigkeit der 10er Karte automatisch, sofern sie nicht verlängert wird.

Es gibt zusätzlich 8er-Karten für Präventionskurse, die ausschließlich zur Teilnahme an Präventionskursen berechtigt. Die Gültigkeitsdauer dieser Karte ist ebenfalls befristet und endet nach der Teilnahme an 8 Präventionskursen oder nach Ablauf der Gültigkeitsdauer.

Eine ordentliche Kündigung des Vertrags während der vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen. Nach Ablauf der festen Laufzeit kann die Mitgliedschaft monatlich gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn:

Der Anbieter seine vertraglichen Leistungen nicht oder nur unzureichend erbringt und auch nach einer schriftlichen Abmahnung durch den Kunden innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe schafft;

der Kunde mit der Zahlung der vereinbarten Vergütung trotz zweimaliger Mahnung und Setzung einer angemessenen Nachfrist in Verzug gerät;

der Kunde wiederholt gegen die Hausordnung oder die Anweisungen des Anbieters bzw. des Trainers verstößt und dadurch den ordnungsgemäßen Ablauf des Trainings erheblich stört.

Im Falle einer außerordentlichen Kündigung durch den Anbieter aufgrund eines wichtigen Grundes hat der Kunde keinen Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter Kursgebühren.

Kündigungserklärungen haben schriftlich zu erfolgen und sind an die jeweils andere Vertragspartei zu richten. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit der Kündigung ist der Zugang der Kündigungserklärung bei der anderen Vertragspartei.

Bei vorzeitiger Beendigung des Vertrages durch den Kunden aus anderen als den in Absatz (6) genannten Gründen erfolgt keine Rückerstattung bereits gezahlter Gebühren, es sei denn, der Kunde weist nach, dass dem Anbieter durch die vorzeitige Beendigung des Vertrages keine oder nur geringere Kosten entstehen.

Sollte der Kunde aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht in der Lage sein, an den Kursen teilzunehmen, kann der Vertrag vorzeitig beendet werden, sofern ein ärztliches Attest vorgelegt wird. In diesem Fall erfolgt eine anteilige Rückerstattung der bereits gezahlten Kursgebühren.

 

§ 10 Vertraulichkeit

Der Anbieter ist der absoluten Schweigepflicht unterworfen. Die Pflicht zur Vertraulichkeit besteht auch über die Beendigung der vereinbarten Vertragsleistungen zur Vertragserfüllung hinaus.

Der Anbieter behandelt die Kundendaten vertraulich und erteilt Auskunft bezüglich der Inhalte der Gespräche und Beratungen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung der Kundin (Schweigepflichtentbindung).

 

§ 11 Gewährleistung

Der Anbieter ist bemüht, alle Tätigkeiten mit größter Sorgfalt und unter Beachtung anerkannter wissenschaftlicher Erkenntnisse und Grundsätze zur Verfügung zu stellen. Alle Empfehlungen und Analysen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.

Gewährleistung für die Wirksamkeit ihrer Empfehlungen übernimmt der Anbieter nicht. Der Erfolg der Leistungen liegt zum größten Teil außerhalb seines Einflussbereiches und hängt wesentlich von der Mitarbeit der Kunden ab, weshalb er nicht garantiert werden kann.

Die Beratung ist Hilfe zur Selbsthilfe. Trotz größter Sorgfalt kann keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen werden.

 

§ 12 Haftung

Der Anbieter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt unabhängig vom Verschuldensgrad. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes unbeschränkt gehaftet wird. Eine weitergehende Haftung auf Schadensersatz ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem vorstehenden Absatz (1) gilt auch für Pflichtverletzungen der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Dazu gehört insbesondere die Verpflichtung des Anbieters zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen.

Sofern der Kunde Unternehmer ist, gilt zusätzlich zu Absatz (1) und (2), dass Schadensersatzansprüche wegen leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen sind, sofern sie nicht wesentliche Vertragspflichten, Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder Garantien betreffen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz berührt sind.

Im Falle von Datenverlust haftet der Anbieter nur für denjenigen Schaden, der auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger, dem Risiko angemessener Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.

Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der Angestellten, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Missachtung der Anweisungen des Trainers durch den Kunden entstehen. Der Kunde wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Teilnahme an den Kursen auf eigene Verantwortung erfolgt und der Anbieter keine Haftung für gesundheitliche Risiken übernimmt, die dem Kunden aufgrund der Teilnahme an den Kursen entstehen könnten.

Die Teilnahme an den Kursen erfolgt auf eigene Verantwortung der Kunden. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für gesundheitliche Risiken, insbesondere für Schwangere oder Personen mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen. Für diese Risikogruppen ist eine vorherige ärztliche Abklärung erforderlich. Der Kunde bestätigt mit der Teilnahme an den Kursen, dass er gesundheitlich in der Lage ist, an den Kursen teilzunehmen und dass keine medizinischen Bedenken bestehen.

Der Anbieter haftet bei Präsenzkurse nicht für den Verlust oder die Beschädigung von persönlichen Gegenständen des Kunden, es sei denn, der Verlust oder die Beschädigung ist auf grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Anbieters zurückzuführen. Der Kunde wird gebeten, Wertgegenstände nicht unbeaufsichtigt zu lassen.

Die für die Nutzung der Onlinekurses erforderlichen Internetdienste und die dazu notwendige Ausstattung obliegt hinsichtlich der anfallenden Kosten, der Verfügbarkeit und der Sicherheit der Datenverbindung einzig den Kunden.

 

§ 13 Gutscheine und Rabatte

Gutscheine haben eine Gültigkeitsdauer von 12 Monaten. Die Frist startet ab dem Kaufdatum. Nach Ablauf dieser Frist verlieren die Gutscheine ihre Gültigkeit und können nicht mehr eingelöst werden.

Die Gutscheine sind nicht einlösbar für Events mit externen Veranstaltern. Der Gutschein ist frei übertragbar und kann von jeder Person eingelöst werden, die im Besitz des Gutscheins ist.

Eine Barauszahlung des Restwerts des Gutscheins ist ausgeschlossen, es sei denn, es besteht eine gesetzliche Pflicht zur Auszahlung. Bei Verlust des Gutscheins erfolgt keine Erstattung oder Neuausstellung des Gutscheins.

Rabatte sind nicht kombinierbar mit anderen Rabatten oder vergünstigten Abonnements wie beispielsweise dem Studentenabo. Rabatte sind zudem nicht einlösbar auf Präventionskarten nach § 20 SGB V. Pro Kaufvertrag kann maximal ein Rabatt eingelöst werden.

Die Übertragung von rabattierten Verträgen oder Firmenfitness-Verträgen ist nicht möglich. Beim Studenten-Abo muss eine gültige Immatrikulationsbescheinigung für jedes neue Semester vorgelegt werden. Andernfalls erfolgt eine automatische Weiterleitung in ein normales Abo.

 

§ 14 Datenschutz

Der Kunde stimmt der elektronischen Datenverarbeitung seiner personenbezogenen Daten im Rahmen der nachfolgenden Regelungen, ausdrücklich zu. Kundendaten werden absolut vertraulich behandelt. Die mitgeteilten Daten der Kunden werden ausschließlich für die fachgerechten Ausführung der Dienstleistung genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht.

Der Kunde willigt ein, dass der Anbieter die für die Erbringung der Leistungen erforderlichen Daten verarbeitet und speichert. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen.

Der Kunde willigt ein, dass der Anbieter während der Kurse Foto- und Videoaufnahmen zu Dokumentations- und Werbezwecken macht und diese Aufnahmen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen verwendet. Der Kunde kann dieser Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen.

Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen des Anbieters unter folgendem Link: www.kursstudio-sohana.de/datenschutz

§ 15 Gesetzliches Widerrufsrecht

Ist der Kunde Verbraucher, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht vom Vertrag zu. Dies gilt jedoch nur für Fernabsatzverträge und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge.

Ist der Kunde Unternehmerin, ist das Widerrufsrecht ausgeschlossen.

 

 

WIDERRUFSBELEHRUNG

 

Widerrufsrecht
 

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

 

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Kursstudio Sohana vertreten durch Kathrin Damde, Am Kenner Haus 4-8, 54344 Kenn, Telefonnummer: 0175 5521911, E-Mail: info@kursstudio-sohana.de, mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

 

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

 

Folgen des Widerrufs

 

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

 

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

 

 

Muster-Widerrufsformular
 

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

 

An Kursstudio Sohana, vertreten durch Kathrin Damde, Am Kenner Haus 4-8, 54344 Kenn, info@kursstudio-sohana.de:

Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Dienstleistung (*)

– Bestellt am

– Name des Verbrauchers

– Anschrift des Verbrauchers

– Unterschrift des Verbrauchers (nur bei Mitteilung auf Papier)

– Datum

§ 16 Schlussbestimmungen

Der Anbieter ist zu einer Teilnahme an einem Verfahren zur Streitbeilegung vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht bereit oder verpflichtet.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit der AGB insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Vertragssprache ist deutsch.

Änderungen und Ergänzungen der AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

Handelt es sich beim Kunden um einen Kaufmann oder ein Unternehmen, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Ansonsten gelten die gesetzlichen Regelungen.

Abonniere unseren Newsletter

und verpasse keine Events, erhalte immer alle Updates und sei Teil unserer Community!

Telefon:
E-Mail:
Adresse:

Öffnungs-zeiten:

+49 175 5521911
info@kursstudio-sohana.de
Am Kenner Haus 4-8
54344 Kenn

Termine außerhalb der Kurszeiten nur auf Anfrage.

©2025 Kursstudio Sohana

bottom of page